Funktionieren KI-generierte Inhalte im Google-Ranking?

KI-generierter Content ist aktuell überall zu finden. Von einfacher Bildbearbeitung, über Videoerstellung bis zur Generierung von Textinhalten; diverse Apps und Programme bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, schnell und einfach an „neuem“ Content für die eigene Online-Präsenz zu gelangen.

Doch wie funktionieren KIs nach dem aktuellen Stand? 

Sowohl Bildbearbeitungsprogramme als auch Textgeneratoren wie ChatGPT nutzen vorhandene Inhalte aus einer eigenen Datenbasis, um daraus neue Inhalte zu generieren. So kommt es allerdings nicht selten vor, dass z.B. in der Bildbearbeitung spezifische Stile von Künstlern kopiert oder sogar ganze Elemente aus bereits vorhandenen Kunstwerken von KI-Programmen genutzt werden. Textprogramme wie ChatGPT hingegen suchen auf Basis einer Nutzeranfrage nach entsprechenden Inhalten, die auf die Suchparameter passen, und generieren so aus bereits vorhandenen Quellen neue Inhalte. Auch dieses System ist nicht fehlerfrei, denn:

  • ChatGPT wird mit enorm vielen Daten gefüttert und greift auf diese zurück, unabhängig davon, ob die dort getroffenen Angaben richtig oder falsch sind. So kann es zu fehlerhaften und sogar diskriminierenden Antworten kommen.
  • Besteht nur eine sehr geringe Datenbasis zu einem bestimmten Thema, kann ChatGPT auf gestellte Fragen oder Anweisungen keine klare Antwort geben – bis hin zu dem Punkt, an dem es Antworten und Quellen dazu erfindet.
  • Durch die Flut an KI-generierten Inhalten reagieren Suchmaschinen wie Google mit neuen Vorgehensweisen, um dem ganzen einen Riegel vorzuschieben. In unserem letzten Beitrag haben wir darüber berichtet!

KI-Content in der Google-Suche

Unabhängig von den Vorgehensweisen von Google gegen KI-generierten Content ist Google nicht in der Lage, klar zu erkennen, ob ein Text KI-generiert ist oder nicht – ein Verzicht auf ChatGPT und weitere als Hilfsmittel ist also nicht notwendig!

Wie erkennt Google KI-generierten Inhalt?

Die gute Nachricht: Google kann (noch) nicht mit absoluter Genauigkeit sagen, ob ein Text KI-generiert ist oder nicht.

Aber: Google setzt sich umso mehr dafür ein, nur noch relevanten und aktuellen Content bei einer organischen Suche auszugeben. So wird unter anderem die Anzahl an ausgegebenen Suchergebnissen drastisch reduziert, da weitere Inhalte in den Augen von Google keinen Mehrwert – in diesem Fall, keine Aktualität, Relevanz oder neue Erkenntnisse – bieten.

Hier sind ein paar Do’s und Dont’s bei der Nutzung von ChatGPT und anderen KI:

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Does zur Nutzung von KI

  • KI als Hifsmittel

    Nutzen Sie KI-Programme gerne als Hilfsmittel – eine gute Text-Basis kann schon viel Arbeit abnehmen und muss lediglich im Anschluss geprüft und individualisiert werden. Durch die limitierte Datenbasis von ChatGPT eignet sich die KI nicht dazu, auf aktuelle Daten zuzugreifen – lassen Sie also Ihre eigenen Erfahrungen, Ortskenntnisse und aktuelle Zahlen und Fakten mit einfließen!

  • Relevanz und Mehrwert

    Geben Sie Ihren Texten Relevanz und Mehrwert: beziehen Sie Ihre Inhalte auf aktuelle Geschehnisse und vermitteln Sie eine gewisse Ortsgebundenheit und Ihre Lokalexpertise. Ein Text über die Immobiliensituation von 2010 in Deutschland hat aus Sicht der Suchergebnisse keine Relevanz bei einem lokalen Makler. Inhalte über die aktuellen Verkaufszahlen im Jahr 2023 von Eigentumswohnungen in z.B. Köln hingegen schon.

  • Spezifische Recherche

    Seien Sie so spezifisch wie möglich – Suchmaschinen wie Google können dabei helfen, zu überblicken, ob und wie viele Inhalte es zu einem Nischen-Thema schon gibt. Stellen Sie vor dem Verfassen von Inhalten also eine eigene Google-Suchanfrage und schauen Sie mal, wie viele Inhalte Sie zu einer konkreten Anfrage finden.

    • Zur Suchanfrage „Immobilienpreise“ gibt es laut Google ca. 10.700.000 Ergebnisse
    • „Immobilienpreise Köln“ liefert hingegen ca. 906.000 Suchergebnisse
    • „Aktuelle Immobilienpreise Köln Hahnwald“ bietet ca. 149.000 Ergebnisse in der Google-Suche

    Sie sehen, je spezifischer Sie eine Suche anstellen, desto weniger Suchergebnisse bietet die Google-Ergebnisliste. Dementsprechend sollten Sie in der Formulierung Ihrer Inhalte genauso spezifisch sein.

Dont´s zur Nutzung von KI

  • Kontrolle ist besser

    Vertrauen Sie KI-generierten Texten nicht blind. Lesen Sie diese gegen und lassen Sie sich die Quellen zu dem Text durch die KI nennen, um zu prüfen, ob der Inhalt und die Quellen tatsächlich legitim sind. Durch die limitierte Datenbasis ist es der KI manchmal nicht möglich, verifizierte Angaben durch geprüfte Quellen zu machen. So können Falschinformationen entstehen!

  • Keine unspezifischen Anfragen

    Vermeiden Sie unspezifische Anfragen an die KI. Themen, die schon 100 Mal von anderen aufgegriffen wurden, bieten aus Augen von Google keinen Mehrwert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr neuer Beitrag in der Google-Suche rankt, sinkt damit rapide. Sollte die KI auf spezifische Anfragen keine (richtigen) Antworten haben, nutzen Sie diese nur für die Erstellung von Basis-Texten (z.B. zur allgemeinen Begriffserklärung).

  • Mehrwert ist mehr wert

    Greifen Sie keine irrelevanten Themen auf. Google belohnt Webseiten mit einem besseren Ranking, wenn diese für den Gesamtzweck der Webseite relevante Inhalte teilen. Ein Immobilienmakler aus Bielefeld bietet keinen Mehrwert, wenn er von Sommerfesten berichtet, dafür umso mehr, wenn über akute Änderungen der Maklerprovision in Bielefeld informiert wird.

Haben Sie Fragen?

Sie wollen wissen, wie Sie ChatGPT und Co. möglichst effektiv für Ihre Webseite nutzen können? Wir beraten Sie gern umfangreich zu Ihren Möglichkeiten und versorgen Sie mit aktuellen Tipps und Best Practices!

MaklerWerft Digital Marketing Team

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    Michaela Schuster
    Leitung Digital Marketing
    Digital Marketing Manager / Google Ads zertifiziert
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    Alisha Semmel
    Digital Marketing
    Kauffrau im E-Commerce / Google Ads zertifiziert
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    Martina Skaro
    Internes Marketing
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Willi Werft - Dein KI Assistent
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